Der Barnardsittich gehört zu der Gattung der Ringsittiche, und die Heimat
ist Australien. Er bewohnt die lockeren Wald und Buschregionen, vor allem
den Eukalyptus-Buschwald. Kulturgebiete und die Nähe dichter Siedlungen
werden von ihm gemieden. Die Nahrung, welche er
sich meistens am Boden sucht, besteht aus Unkrautsamen, Samen von Akazien
und Nachtschattengewächsen, sowie aus
Knospen,
Blüten,
Samen und Nektar des
Eukalyptusstrauches. Die Grundfarbe ist grün. Das Stirnband ist rot, der
Scheitel und die Kopfseiten sind hellgrün, die
vorderen Wangen bläulich mit einer unscharfen Begrenzung zu den grünen
Kopfseiten.
Der Nacken ist olivbraun mit einem anschließenden gelben Halskragen auf dem
Hinternacken.
Der Hinterrücken ist blauschwarz, die Brust und der Bauch sind türkisgrün
und mit einem variablen orangegelben Band
durchzogen. Der Flügelbug ist blau, auf den kleinen Flügeldecken in blaugrün
übergehend, die großen Flügeldecken sind
gelblichgrün. Die kleinen Armschwingen sind mattgrün, die Handschwingen
blau, die Innenfahnen bräunlich und die
Unterflügeldecken blau. Die mittleren Schwanzfedern sind dunkelgrün mit
einer blauen Spitze. Die Füße sind grau,
der Schnabel grau weiß und die Iris dunkelbraun. Die
Weibchen
haben ein blasseres Gefieder, das Stirnband ist blasser und schmaler, der
Rücken und der Hinterrücken sind
dunkelgraugrün. Meistens ist ein heller Streifen auf der Unterflügelseite zu
sehen. Der Kopf und der Schnabel ist meistens etwas
kleiner. Durch die vielen Farbvariationen im Gefieder der erwachsenen Vögel
sind die Unterschiede jedoch nicht leicht erkennbar.
Die
Jungtiere
haben ein matteres Gefieder als das Weibchen, sowie ein schmales, bräunlich
rotes Stirnband. Der Nacken
und der hintere Scheitel sind olivbraun. Der Rücken und der Hinterrücken
sind graugrün. Der Unterflügelstreifen ist vorhanden und bei den Weibchen
deutlich ausgeprägter.

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